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Budapest mit Donau-Ufern, Burgviertel Buda und Andrássy-Straße

Budapest, Ungarn
25.05.2019

Das UNESCO-Weltkulturerbe "Budapest mit Donau-Ufern, Burgviertel Buda und Andrássy-Straße" vereint die reiche Geschichte und architektonische Pracht der ungarischen Hauptstadt. Die 1987 erfolgte Inschrift, 2002 um die Andrássy-Allee und die Millenniums-U-Bahn erweitert, zeichnet ein einzigartiges urbanes Landschaftsbild, das von der römischen Zeit bis zur Blütezeit des 19. Jahrhunderts reicht.

Historisches Herzstück: Das Burgviertel Buda

Hoch über der Donau thront das historische Burgviertel Buda, dessen Ursprünge ins 13. Jahrhundert reichen. Nach der Mongoleninvasion förderte König Béla IV. den Wiederaufbau. Seine Blütezeit erlebte es unter König Matthias Corvinus im 15. Jahrhundert, als ein prächtiges Renaissance-Palais entstand. Heute zeugen der Burchpalast, die imposante Matthiaskirche und die märchenhafte Fischerbastei von wechselvoller Geschichte, die Belagerungen, osmanische Herrschaft und habsburgische Wiedergeburt umfasste.

Die Donau als Lebensader

Die majestätische Donau teilt und verbindet die historischen Stadtteile Buda und Pest. Ihre Ufer sind gesäumt von Meisterwerken. Die 1849 eröffnete Kettenbrücke (Széchenyi Lánchíd) war die erste permanente Verbindung und symbolisiert deren Einheit. Auf der Pester Seite dominiert das neugotische Parlamentsgebäude. Der Gellértberg auf der Buda-Seite bietet einen atemberaubenden Panoramablick.

Eleganz und Fortschritt: Die Andrássy-Allee

Die Andrássy-Allee, erbaut 1870-1884, ist ein herausragendes Beispiel für Stadtplanung des 19. Jahrhunderts. Benannt nach Ministerpräsident Gyula Andrássy, verbindet diese Prachtstraße das Stadtzentrum mit dem Stadtwäldchen. Gesäumt von opulenten Neo-Renaissance-Palästen beherbergt sie unterirdisch die Millenniums-U-Bahn, 1896 eröffnet. Sie war die erste U-Bahn auf dem europäischen Kontinent und die zweite weltweit, ein bahnbrechendes Zeugnis des technischen Fortschritts zur Jahrtausendfeier Ungarns.

Zusammen bilden diese Komponenten ein einzigartiges Ensemble, das die Entwicklung einer europäischen Metropole von der Antike bis zur Moderne widerspiegelt und die kulturelle Vielfalt sowie den architektonischen Reichtum Budapests eindrucksvoll unterstreicht.

Weiterführende Links

Budapest (ungarische Aussprache ['budɒpɛʃt]; ; deutsch veraltet Ofen-Pest und Ofenpest) ist die Hauptstadt und zugleich größte Stadt Ungarns. Mit knapp 1,7 Millionen Einwohnern ist Budapest die zehntgrößte Stadt der Europäischen Union und die fünftgrößte Stadt Mitteleuropas (nach Berlin, Wien, Warschau und Hamburg).

Laut dem britischen Marktforschungsunternehmen Euromonitor International gehört sie zu den zwanzig am häufigsten von Touristen besuchten Städten Europas. Die Einheitsgemeinde Budapest entstand 1873 durch die Zusammenlegung der zuvor selbstständigen Städte Buda (deutsch Ofen), Óbuda (Alt-Ofen), beide westlich der Donau, und Pest östlich der Donau. Der Name Budapest selbst tauchte zuvor nicht auf, üblich im Sprachgebrauch war Pest-Buda. Das Donauufer, das Burgviertel und die Andrássy-Straße gehören heute zum UNESCO-Welterbe.

Budapest mit Donau-Ufern, Burgviertel Buda und Andrássy-Straße ist eine der UNESCO-Welterbestätten in Ungarn. Sie umfasst seit 1987 das Burgviertel im Stadtteil Buda sowie den Uferbereich der Donau. 2002 wurde die Stätte um die Andrássy-Straße und die darunter gelegene Millenniums-Untergrundbahn erweitert.

wikipedia.org
Ungarn – Geschichte, Kultur & Naturwunder im Herzen Europas | HD Doku
Wunderschönes Budapest - Stadt der Überraschungen
© NHK Nippon Hoso Kyokai